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Preis zwischen 20 und 25 Euro - Verkehrsverbund VRR führt Sozialticket ein
(RP) Hartz-IV-Empfänger und Bürger mit geringfügigem Einkommen können ab 1. August an Rhein und Ruhr zu einem günstigen Sondertarif Bus und Bahn fahren. Dies erfuhr unsere Zeitung aus Kreisen des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR).
Das Ticket wird voraussichtlich nur in einem Jahresabonnement erhältlich sein und pro Monat 20 bis 25 Euro kosten. Das von der Stadt Dortmund zum Preis von 15 Euro angebotene Sozialticket gilt als nicht kostendeckend.
Der vergünstigte Tarif soll in den Grenzen der jeweiligen Kommune (Preisstufe A) gelten, in der der Bürger wohnt. Das preiswerteste reguläre Monatsticket der Preisstufe A kostet beim VRR derzeit 35,83 Euro ("Ticket 1000", gültig ab 9 Uhr im Abo). Anspruch auf ein Sozialticket sollen Hartz-IV-Bezieher sowie Berufstätige haben, deren Einkommen nicht mehr als zehn Prozent über dem Hartz-IV-Regelsatz plus Wohngeld liegt.
Das Sozialticket ist offenbar das erste Ergebnis der neuen schwarz-grünen Zusammenarbeit im "Parlament" des VRR, die CDU-Fraktionschef Frank Heidenreich und sein Kollege von den Grünen, Mario Krüger, am 1. Februar vorstellen wollen.
In der so genannten Verbandsversammlung des VRR hatten sich als Folge des neuen Kommunalwahlrechts die Mehrheitsverhältnisse verschoben (31 Sitze CDU, 30 SPD, acht Grüne, drei FDP). Dem Projekt eines Sozialtickets stimmte die Union bei den Gesprächen mit den Grünen zu, als klar war, dass auch Geringverdiener einbezogen werden.
Zu den verabredeten gemeinsamen Projekten gehört neben dem Sozialticket die Reaktivierung der Regionalbahnstrecke Duisburg-Wedau – Ratingen – Düsseldorf.
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| Beitrag vom 08.03.2010 - 09:29 |
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