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Administrator 119 Beiträge - Gelegenheitsposter
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Proliferationstherapie
Die Therapie besteht aus einer wiederholten, präzisen Injektion an genau definierte, schmerzende oder instabile Bandstrukturen. Zur Anwendung kommt dabei eine Mischung aus konzentrierter Glucoselösung (Traubenzucker) in Kombination mit einem lokalen Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum).
Es wird kein Cortison angewendet!
Die Wirkungsweise besteht darin, dass das kollagene Bindegewebe der Bandstrukturen mittels gezielter Reizung durch die Traubenzuckerlösung „proliferiert“, sprich zur Selbstheilung angeregt und somit gestärkt wird. Zusätzlich ergibt sich durch die Schwächung von lokalen Schmerzrezeptoren durch die Zuckerlösung ein zusätzlicher schmerzlindernder Erfolg, der in den meisten Fällen dauerhaft ist.
Das Verfahren kann bei Schmerzzuständen an der Wirbelsäule angewendet werden, ebenso am Kreuz-Darmbeingelenk (ISG) und am Becken sowie an den Gelenken. Auch eine intraartikuläre Injektion (Einbringen der Lösung in ein Gelenk) ist hilfreich.
Für die Proliferationstherapie kommen verschiedene Krankheitsbilder in Frage, z. B. „Kreuzschmerzen“, ausstrahlende Schmerzen in Gesäß oder Bein, Instabilitäten der Wirbelsäule (Spondylolisthese), Fehlstellungen von Gelenken wie z. B. Hallux valgus, Zustände nach Bandverletzungen, z. B. am Sprunggelenke, Kniegelenk, an den Händen oder Schultern.
Ob die Proliferationstherapie bei Ihrem Krankheitsbild eine sinnvolle Ergänzung im Therapieplan sein kann und wie viele Injektionen notwendig sind werde ich mit Ihnen besprechen.
Ihre Fragen zur Prolotherapie (Sklerotherapie) finden Sie unter:
Quelle: http://www.ortomedica.info/de.start-prol o.htm#prol...rolocompat
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| Beitrag vom 09.03.2010 - 23:20 |
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